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Ein Logo für ganz Seßlach

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Das Kleinod des Coburger Landes hat jetzt ein neues Werbeinstrument. Auch für kommerzielle Zwecke.

Die Stadt Seßlach hat kürzlich ein Tourismus-Logo vorgestellt. Bisher verfügte sie außer dem Stadtwappen über kein eigenständiges Werbeinstrument mit Wiedererkennungswert, das sich auch für eine kommerzielle Nutzung eignet. Aus diesem Grund hatte der städtische Ausschuss für Tourismus und Kultur beschlossen, die Entwicklung eines entsprechenden Logos in Auftrag zu geben. Den Zuschlag erhielt die Agentur „Background“ aus Coburg. Darüber hinaus gab es einen Workshop mit Leistungsanbietern und Entscheidungsträgern, um Inhalte, Prioritäten und Ideen für das Logo zu liefern. Auf dieser Grundlage entwickelte die Agentur ihre Entwürfe. Das Ziel dieses Prozesses formuliert Maria Brückner, Leiterin des Tourismusbüros der Stadt Seßlach, so: „Es geht darum, die eigene Identität in Wort und Bild zu fassen.“

Nun hat sich der Tourismus- und Kulturausschuss für eine Variante entschieden. Diese sieht folgendermaßen aus: die Umrisse des Seßlacher Stadtgebiets in roter Farbe – in Anlehnung an das Stadtwappen mit Johannes dem Täufer; rechts verläuft der Schriftzug „Seßlach liebenswert anders“, wobei der Buchstabe i markiert ist, sodass auch die Lesart „lebenswert“ möglich ist. Die beiden Wörter „liebenswert anders“ sollen das Lebensgefühl beschreiben. Der Zeichenstil sei schlicht, einfach und reduziert gehalten und wirke dadurch spontan, heißt es dazu in einer Mitteilung der Stadt. Der durchgehende Strich der Themen-Zeilen stehe für Verbundenheit.

Auf Wunsch vieler Workshop-Teilnehmer und Ausschussmitglieder wurde eine weitere Idee der Agentur, den Umriss des Stadtgebiets Seßlach darzustellen, im Schriftzug eingefügt und zum Teil des Logos erklärt. Denn nicht nur die Seßlacher Altstadt hat touristisch viel zu bieten, auch die Stadtteile sind für die Darstellung nach außen von großer Bedeutung. Der Ausschuss hat beschlossen, dass das Logo in Zukunft jeder im Stadtgebiet nutzen darf, sowohl Gewerbetreibende als auch Vereine. Dies muss allerdings auf Antrag und durch Freigabe in der Verwaltung erfolgen.