Zum Inhalt springen

Höllentalklamm: Suche nach vermisstem Oberfranken ergebnislos

  • von

Ohne Ergebnis ist die Suche an der Höllentalklamm nach einem Mann aus Seßlach im Landkreis Coburg beendet worden. Der 34-Jährige wird seit einer Flutwelle vor eineinhalb Wochen vermisst. Eine 33-Jährige aus Lichtenfels wurde bereits tot geborgen.

Die erneute Suche nach einem vermissten 34 Jahre alten Oberfranken nach der Flutwelle an der Höllentalklamm ist ergebnislos zu Ende gegangen. Sieben Einsatzkräfte der Canyoning-Rettungsgruppe der Bergwacht, der Wasserwacht und der alpinen Einsatzgruppe der Polizei hätten den Hammersbach unterhalb der Klamm am Mittwochvormittag rund drei Stunden lang abgesucht, seien aber nicht fündig geworden, sagte eine Polizeisprecherin.

Keine neuen Suchaktionen geplant

Bei der Suche hatte man auch gehofft, Gegenstände des Vermissten zu finden. Weitere Suchaktionen seien ohne neue Hinweise vorerst nicht mehr geplant. Es sei alles abgesucht, was den Klammbereich betreffe, heißt es.

Ein Unwetter hatte die Besucher der Höllentalklamm vor eineinhalb Wochen mit einer Flutwelle überrascht. Zwei Menschen waren laut Zeugenaussagen nach einem Starkregen in den reißenden Gebirgsbach gestürzt und in die Klamm mitgerissen worden.

Frau aus Lichtenfels als Opfer identifiziert

Die 33-jährige Frau aus Lichtenfels war am 17. August tot im Auslauf der Klamm aus dem Hammersbach geborgen worden. Seitdem war in der Klamm mehrfach mit Hilfe von Drohnenaufnahmen – das Gelände ist nur schwer zugänglich – nach dem zweiten vermissten Opfer gesucht worden. Die Polizei ging zuletzt davon aus, dass es sich hier um ihren 34 Jahre alten Lebenspartner aus dem Landkreis Coburg handelt. Acht Menschen waren nach dem Unglück weitgehend unverletzt aus der Klamm gerettet worden. Sie waren teils von den Wassermassen eingeschlossen worden.