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Besserer Mobilfunk

Deutlich verbessern könnte sich bald die Mobilfunkversorgung im Stadtgebiet. Wie der Rathauschef informierte, liegt nun der offizielle Förderbescheid für das Vorhaben im Bereich Merlach/Gleismuthhausen vor. Mit dem beratenden Büro Reuther NetConsulting sollte schon am Mittwoch das weitere Vorgehen abgesprochen werden.

Die Versorgung noch weiter ausbauen möchte die Firma P & G Consulting aus Ilsfeld im Auftrag der Telefonica Deutschland. Geplant sind zwei circa 40 Meter hohe Mobilfunkstationen, einer in der Umgebung von Krumbach sowie ein weiterer zwischen Rothenberg und Unterelldorf. Da diese von allen Netzbetreibern (TelekomVodafone, O2) genutzt werden sollen, könnten sie einen besseren Empfang für alle Handynutzer bieten. „Gerade wer von Krumbach Richtung Witzmannsberg fährt, kennt das Problem: Plötzlich ist die Verbindung unterbrochen“, so Neeb. Der Stadtrat beauftragte die Verwaltung einstimmig, passende Standorte zu finden und die Projekte rasch umzusetzen.

In Merlach möchte die Stadt einen Teil des Grundstücks mit der Fl.-Nr. 92/6, das jetzt im Außenbereich liegt, mit einer Satzung in den bebauten Stadtteil einbeziehen, um so in dem Mischgebiet auf der unbebauten Teilfläche eine Bebauung zu ermöglichen. Die Teilfläche schließe sich am südöstlichen Rand Merlachs unmittelbar an die zusammenhängende Bebauung an und füge sich städtebaulich ins Ortsbild ein, erläuterte Geschäftsleiter Bernd Vogt. „Die Stadt möchte durch den Erlass dieser Satzung eine geordnete und maßvolle bauliche Entwicklungsmöglichkeit für die Bewohner des Stadtteiles Merlach ermöglichen“, so Vogt weiter.

Das Landratsamt Coburg habe keine grundsätzlichen Bedenken erhoben, öffentliche Belange erschienen nicht beeinträchtigt. Die Erschließung sei gesichert, da Strom, Wasser, Kanal und Zufahrt privatrechtlich über das Grundstück mit der Fl.-Nr. 92/1 erfolgten.

Wolfgang Brasch (SPD) fragte an, ob die „extrem ausgefahrenen“ Randbereiche der Staatsstraße 2204 von Dietersdorf nach Seßlach nicht ausgebessert werden können, zumal sich der Ausbau der Straße noch hinziehe. Neeb will dies mit dem Staatlichen Bauamt besprechen.