Stiftung „1150 Jahre Dorfgemeinschaft Gemünda“

Das Corona-Virus beeinflusst das Zusammenleben, wiederkehrende Ereignisse im Jahreskalender fallen ihm zum Opfer. „Es ist nach der Verlängerung von Ausgangsbeschränkung und Veranstaltungsverboten klar, dass wir die Kirchweih in Gemünda nicht feiern können wie immer“, teilt Josef Starkl, Stiftungsvorstand der Stiftung „1150 Jahre Dorfgemeinschaft Gemünda“, mit. Vom Donnerstag, 23., bis Montag, 27. April, hätten die Festlichkeiten angedauert, wenn das Virus den Gemündaern keinen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Die Kirchweih in dem Seßlacher Stadtteil wird seit Jahrhunderten ausgiebig und mit viel Besuchern gefeiert, handelt es sich doch mit der Tradition am letzten Wochenende im April um eine der ersten im Coburger Land. „Zum Dorfleben gehört es, zusammen zu feiern, aber auch, gemeinsam aufeinander acht zu geben“, betont Carsten Höllein, Vorsitzender des Stiftungsrates, in dem alle Gemündaer Vereine vertreten sind. Der Schutz der Menschen stehe über allem, deshalb sei es wichtig, die Ausgangsbeschränkungen einzuhalten – auch wenn es im Hinblick auf die Kirchweih schwerfällt, wie Starkl und Höllein einräumen. Der Kirchweihgottesdienst in der Johanneskirche könne nicht stattfinden, Gastwirtschaften und das Sportheim des TSV Gemünda bleiben am Wochenende geschlossen. „Für uns ist die Lage nicht einfach, weil damit Haupteinnahmen fehlen“, macht Carsten Höllein, der auch TSV-Vorsitzender ist, deutlich. Umso mehr bedankt er sich bei der Sparkasse Coburg-Lichtenfels, die den Verein wie andere auch unbürokratisch mit einer Corona-Soforthilfe von 500 Euro unterstützt habe. Ein Lichtblick bleibt, dass die Gemündaer und andere nicht auf die kulinarischen Schmankerl an der Kirchweih verzichten müssen: Am Donnerstag, 23. April, bietet Caterer Heinz Mathes zur Abholung gegrillte und gekochte Hax`n und Schaschlik an (Bestellung bis Dienstag, 21. April unter Telefon 09567/1000). Auch Gebäck-Liebhaber kommen auf ihre Kosten: Das Hofcafé Mohnbiene backt Kirchweihkrapfen, die am Donnerstag, 23. April, ab 13 Uhr ausgegeben werden (Vorbestellung bis Mittwoch, 22. April, unter Telefon 09567/274). Bei der Gastwirtschaft „Zum Roten Ochsen“ besteht die Möglichkeit, am Freitag, 24. April, Meerrettich mit Rindfleisch, am Sonntag, 26. April, verschiedenen fränkische Bräten und am Montag, 27. April, als Gerichte Schnitzel und Pfefferhaxe abzuholen. Vorbestellung unter: Telefon 09567/318 oder 09567/337.

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