Pumpentausch bei der Feuerwehr, Schuldenabbau und ein Abschied

Die Feuerwehr Gemünda ist derzeit nicht einsatzbereit, weil ihre Tragkraftspritze defekt ist und nicht mehr repariert werden kann. Das Problem soll so gelöst werden, dass die Gemündaer Wehr die Spritze erhält, die sich zusätzlich zur fest verbauten Pumpe auf dem Dietersdorfer Feuerwehrfahrzeug befindet. Die Dietersdorfer Wehr erhält dafür eine Tauchpumpe für Hochwassereinsätze und einen Hochleistungslüfter, um Rauch aus Gebäuden zu blasen. So beschloss es der Stadtrat in seiner Sitzung am Dienstag. Unterm Strich komme dies die Stadt rund 5000 Euro billiger als der Kauf einer neuen Tragkraftspritze für Gemünda, sagte Bürgermeister Maximilian Neeb (FW). Die Dietersdorfer Spritze sei erst vor zwei Jahren überholt worden.

Spital läuft zufriedenstellend

Die Flender’sche Spitalstiftung, die das Seßlacher Altenheim betreibt, nimmt erfreuliche Entwicklung: Seit drei Jahren muss die Stadt dem Betrieb nichts mehr zuschießen; auch in den nächsten Jahren werden Überschüsse erwartet. Der Schuldenabbau geht planmäßig voran; der Schuldenstand wird zum Jahresende knapp 1,5 Millionen Euro betragen. 2016 waren es noch über zwei Millionen Euro. Der Haushalt fürs laufende Jahr wurde einstimmig genehmigt.

Genehmigt wurden auch die Baugesuche von Daniel und Monika Popp (Anbau an ein Wohnhaus in Merlach) und Jörg und Jessica Bärmann (Terrassenüberdachung in Dietersdorf).

In Oberelldorf hätte die Umgestaltung des Kirchenumfelds schon beginnen sollen. Wie Bürgermeister Neeb informierte, verzögern sich die Arbeiten. Die Baufirma habe zugesagt, bis Ende Juni einen Bauzeitenplan vorzulegen.

Jahrelang war Magdalena Hofmann das Gesicht der Stadtverwaltung, zumindest für diejenigen Bürger, die das Rathaus aufsuchten: Dort saß Magdalena Hofmann im Bürgerbüro und vermittelte Anliegen gegebenenfalls weiter. Seit 1996 war sie bei der Stadt beschäftigt, zunächst als Aushilfe in der Ablage und im Archiv. Nun ist sie in Ruhestand gegangen, und Bürgermeister Maximilian Neeb (FW) nutzte die Stadtratssitzung, um die Mitarbeiterin offiziell zu verabschieden. sb

  • Veröffentlicht von Coburger Tageblatt

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