Coburger Jugendfeuerwehrler: so versiert wie die Großen

Zum Jugendleistungsmarsch kamen wieder rund 150 Jugendliche aus dem Landkreis nach Dietersdorf. Die ausrichtende Jugendfeuerwehr Dietersdorf-Bischwind hatte im vergangenen Jahr den Marsch gewonnen.

Die Wehr aus Dietersdorf und Bischwind hat viel Erfahrung, denn es wurden mehrere im Ausrichten von Wettbewerben. Es wurden wieder zwei unterschiedliche Parcours ausgearbeitet, die beide am Haus der Bäuerin in Dietersdorf starteten.

22 Gruppen mit jeweils zwei Jungfeuerwehrleuten im Alter von zwölf bis 13 Jahren machten sich im A-Teil auf den Weg durch ganz Dietersdorf. An acht Station, oft in Höfen, mussten Aufgaben aus dem Feuerwehralltag bewältigt werden; darunter Zielwurf mit der Feuerwehrleine und kuppeln einer C-Leitung sowie arbeiten mit der Kübelspritze. Natürlich wurden auch Knoten und Stiche angefertigt und Testfragen beantwortet. Die Kinderfeuerwehr aus Hafenpreppach begleitete die Gruppe aus Meilschnitz und feuerte sie an.

Im B-Teil gingen 24 Gruppen mit jeweils vier Jugendfeuerleuten und Betreuern sowie einigen angereisten Fans an den Start. Manche hatten auch einen Bollerwagen zum Materialtransport dabei. Auf der über vier Kilometer langen Strecke, die vom Haus de Bäuerin, durch die Siedlung zum Sportplatz führte und dann auf einem Feldweg an der B 303 entlang in Richtung Muggenbach und wieder zurück zum Start und Ziel führte, waren 13 Aufgaben zu bewältigen.

Darunter waren neben dem Testfragen auch das Anlegen eines Mastwurf, sowie das Zuordnen von Ausrüstungsgegenständen. Außer Atmen kamen die Jugendlichen bei Arbeiten mit der Kübelspritze und beim Kuppeln einer 90 Meter langen C-Leitung. Weiterhin gehörten das sichere Aufziehen von Ausrüstungsgegenständen und das Ausrollen eines doppelt gerollten C-Schlauchs zu den Prüfungsaufgaben.

Im Anschluss gab es die Fehlerkritik. Oft ärgerten sich die Jugendlichen über ihre Leichtsinnsfehler, die in vielen Fällen nur der Nervosität geschuldet waren. Da eine Teilnehmerin kurzfristig krank wurde, konnte eine Mädelsgruppe aus Neustadt nicht teilnehmen, worüber sie etwas traurig waren. „So kurzfristig war niemand zu finden. Außerdem muss die „Chemie“ untereinander stimmen“sagten die Mädels. Aber dafür begleiteten sie ihre Jungs im A-Teil. „Im nächsten Jahr sind wieder voll dabei“, waren sich die drei Mädels einig.

Zukunftssicherung

Kreisbrandrat Manfred Lorenz freute sich über die vielen engagierten Jugendlichen. Durch die Jugendlichen sei sichergestellt, dass es auch in Zukunft die Feuerwehr geben werde und und ihre Aufgaben erfüllen könne.

Noch vor einigen Jahren nahm der frisch gebackene Bürgermeister Sebastian Neeb selbst an Jugendleistungsmärschen teil. In seinem Grußwort stelle er vor allem den kameradschaftlichen Aspekt und den Teamgedanken eines Jugendleistungsmarsches in den Vordergrund.

Es war ein sehr knappes Ergebnis. Die ersten drei im A-Teil und die ersten vier im B-Teil werden den Landkreis Coburg beim Bezirksleistungsmarsch in Hof im Oktober vertreten, betonte Kreisbrandrat Lorenz.

Ergebnisse Sieger im A-Teil wurde die Jugendfeuerwehren: 1. Heilgersdorf 2/Bischwind, 2 Neustadt b. Cobg. 3 Fechheim/Aicha.

Sieger im B-Teil wurde die Jugendfeuerwehren: 1. Großwalbur2 , 2. Bad Rodach, 3. Bischwind/Heilgsdorf/ Seßlach, 4. Großwalbur 1

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