Der Regent kommt aus dem Nachbarort

Ein Gemünner „regiert“ erneut in Autenhausen: René Bauer errang mit 228,8 Teilern erneut die Königswürde, schon 2016 war ihm dies gelungen. Mit deutlichem Abstand folgten mit 355,9 Teilern Leo Jahrsdö… Ein Gemünner „regiert“ erneut in Autenhausen: René Bauer errang mit 228,8 Teilern erneut die Königswürde, schon 2016 war ihm dies gelungen. Mit deutlichem Abstand folgten mit 355,9 Teilern Leo Jahrsdörfer sowie Christoph Herold (460,60 Teiler), die ihm zukünftig als Erster bzw. Zweiter Ritter zur Seite stehen. Nachdem der neue Regent von ihm bereits mit Kette und Scheibe gekürt war, konnte Vorsitzender Uwe Jahrsdörfer an Bauer auch den Königspokal überreichen, den dieser mit 27 Ringen gewonnen hatte. Im Wettbewerb mit der Armbrust sicherte sich Marco Pietsch mit 20 Ringen den Königstitel, gefolgt vom Ersten Prinzen Dieter Stern mit 22 und Leo Jahrsdörfer als Zweiter Prinz mit 19 Ringen. Stern wurde auf den zweiten Platz verwiesen, weil er im Vorjahr bereits König war. Nach dem „Jahrsdörfer-Familienfestival“ im Vorjahr, als Schützenkönigin Stefanie Jahrsdörfer ihr Großvater Otto und ihr Vater Leo als Ritter zur Seite standen, kam heuer allein Leo Jahrsdörfer als Erster Ritter sowie Zweiter Prinz zu neuen Würden.

Sieger

Bei den Jungschützen siegte mit Lara Herold eine junge Dame: Mit ihren 431,8 Teilern verwies sie Marc Mittag als 1. Ritter (658,9 Teiler), Lukas Waltes als 2. Ritter (761,5 Teiler) sowie Anna Maria Fischer (1098 Teiler) und Kevin Tranziska (1316 Teiler) auf die Plätze. Den besten Treffer eines Ortsvereins erzielte mit einem hervorragenden 9,3-Teiler unangefochten Thomas Ois vom VfB Autenhausen. Er ließ damit auch den besten Schuss eines Vereinsschützen weit hinter sich, den Uwe Jahrsdörfer von den heimischen Sportschützen mit 39,8 Teilern verbuchte. Siana Paech vom Siedlerverein Autenhausen gab bei den Kindern den besten Schuss ab (96,2 Teiler). Gudrun Jöchner sicherte sich mit 112,8 Teilern den namentlichen Eintrag auf der Ratsherrenscheibe der Stadt Seßlach. Insgesamt zielten für die Ortsvereine 113 Schützen auf die Scheiben, die meisten Teilnehmer stellten der Sportverein VfB Autenhausen (26 Personen) und die Autenhaus’ner Musikanten (22 Personen). Beide gewannen in gleicher Reihenfolge auch die Mannschaftswertung der Ortsvereine: Mit 650,7 Teilern siegte der VfB vor den Musikanten mit 660,2 und der Feuerwehr Autenhausen/Gemünda mit 959,4 Teilern, gefolgt vom Förderverein Autenhausen, dem Krieger- und Kameradschaftsverein, dem Siedlerverein, der Kirchenverwaltung, der „Midnight-Pool-Party“ und den Campingfreunden. Das Schießen um den Vereinspokal gewann Dürrenried (411,8 Teiler) vor den Gastgebern (468,1), Weitramsdorf (477,6), Ditterswind (635,0) und Heilgersdorf (2415,4). Die meisten Schützen schickte dabei Ditterswind ins Rennen (20 Personen), es folgten Autenhausen (17), Dürrenried und Weitramsdorf (je 16) und Heilgersdorf (5).

Einsatz statt Umzug

Mit einem Schreckmoment hatte das zweitägige Schützenfest begonnen: Statt sich wie gewohnt mit den übrigen Ortsvereinen und befreundeten Schützenvereinen zum Umzug aufzustellen, wurde die Freiwillige Feuerwehr Autenhausen/Gemünda zu einem Einsatz gerufen: Ein Anwohner hatte aus dem stillgelegten Sägewerk im Ort Rauch aufsteigen sehen und daraufhin die Besitzer alarmiert. Nachdem diese erst selbst versuchten, den offensichtlich durch einen technischen Defekt verursachten Schwelbrand zu löschen, wurden die Rettungskräfte gerufen. Den Brand selbst bekamen die ersten Feuerwehrleute schnell unter Kontrolle. „Das ist extrem glimpflich verlaufen“, kommentierte der sichtlich erleichterte Heinlein. Es war nicht der erste Einsatz für die Wehr am Samstag: Zuvor musste sie in Gemünda einen kleinen Flächenbrand löschen. Dort hatten sich nahe der Straße „Am Kuhtrieb“ Sägespäne und Glasabfälle entzündet. Doch nach Fällen eines Baumes konnte dieses Feuer ohne größeren Schaden beseitigt werden. In Autenhausen entschloss man sich wegen des noch nicht beendeten Einsatzes, den Festumzug ausfallen zu lassen. Und so begaben sich die verhinderten „Mitläufer“ direkt zum Festzelt, wo die Autenhaus’ner Musikanten dann erst aufspielten. Nach der Proklamation feierten die Schützen mit ihren Gästen noch lang, dank des Zelts am Schützenhaus gut vor der Kälte geschützt und bestens unterhalten von „Seven unplugged“. [jcf-value field=“_field_selectmultiple__1535529160″]

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.